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2. Starkbierfest mit bayrischen Schmankerl, Starkbier "Salvator" und lüpfiger Musik am 17.3. & 18.3.18

Musikalisches Starkbierfest mit dem Starkbier "Salvator" und bayerischen Schmankelr am Samstag, 17. März & Sonntag, 18. März ab 10:00 Uhr im Bergrestaurant Fürenalp (bei schönem Wetter auf der Terrasse).

Besuchen Sie dieses traditionelle bayerische Fest mit musikalischer Unterhaltung auf der Fürenalp!

Der musikalische Gast wird noch bekanntgegeben.

Das Starkbierfest in München wird bisweilen schon fünfte Jahreszeit genannt und hält nun neben dem Nockherberg nun auch Einzug auf der Fürenalp.

Josefa und Urs Portmann sorgen für ein bayerisches Ambiente und freuen sich auf Ihren Besuch!

Degustationsnotiz Starkbier Salvator

Der Alkoholgehalt liegt bei 7.9% Volumen, die Stammwürze beträgt 18.3%. Das Bier zeigt ein sattes Rot und minimale Hefetrübung. Der Geruch ist süsslich. Der erste Schluck haut direkt ordentlich rein. Eine lebhafte Kohlensäure und eine leichte Süsse sind in den ersten Sekunden tonangebend. Dann wird das Bier ziemlich schnell würzig und leicht bitter.

Dass dieses Bier eine Spur mehr Alkohol hat, merkt man an der intensiven Tiefe und dem Volumen. Sehr subtil schmeckt man im vorderen Drittel die Lakritznote, die gut zu dem Karamellgeschmack passt. Sehr lang ist der Abgang, man schmeckt noch nach Minuten die würzigen Aromen des Hopfens. Ein ausgezeichnetes Doppelbock!

 

Geschichte des Starbierfestes
Im Mittelalter trieb die Fastenzeit die Mönche zu einer kleinen Schummelei. Um ihren Magen zu füllen, erfanden sie das Starkbier, denn "Flüssiges bricht das Fastenn nicht". Da kommt noch nicht mal das ebenfalls hochprozentige Bier auf der Münchner Wies`n heran.
 

Die Paulaner machten sich mit den Vorzügen des Bockbiers vertraut, lernten im Nu das Brauen und tranken schon 1629 ihr erstes Starkbier. Anlässlich des 2. April, dem Todes- und Gedenktag ihres Ordensgründers Franz von Paola, wurde das Starkbier als Frühjahrskur ausgeschenkt. Und sie brauten es, klug und vorausschauend, noch weit stärker als den herzoglichen Bock: als »Doppelbock«. Mit frommem Blick auf den heiligen Franz nannten sie es »Sankt-Vaters-Bier«, der spätere „Salvator“.

Das „Salvator“ von Paulaner wird heutzutage auf dem Starkbierfest auf dem ehrwürdigen Nockherberg in München ausgeschenkt. Normales Bier wird aber auch ausgeschenkt, was bisweilen den Vorteil hat, dass man nicht schon nach der zweiten Maß auf ein „Kracherl“ (Limo, Cola, Spezi) umsteigen muss. Denn das Salvatorbier „haut schon ziemlich rein“, wenngleich der undurchsichtige Steinkrug – der Keferloher –, in dem das Bier traditionell ausgeschenkt wird, den Schankkellner durchaus dazu verleiten könnte, keine ganze Maß einzuschenken.

Videos von Andreas Hastreiter: